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Ritualmagie:

Praktisch alle magischen Traditionen beinhalten rituelle Magie. Diese kann, wie in der hermetischen oder salomonischen Magie, hochkomplex sein und die magische Praxis zum großen Teil oder vollständig einnehmen, oder wie im Schamanismus oder der Chaosmagie nur eine aufwändigere Form intuitiv-formloser magischer Praktiken sein.

Im Unterschied etwa zu religiösen oder gesellschaftlichen Ritualen werden magische Rituale nicht unbedingt zu festen Anlässen in gleicher oder sehr ähnlicher Form wiederholt. Es gibt jedoch stets Elemente und Symbole, die innerhalb einer Ritualtradition immer wieder auftauchen, und wie andere Rituale verwendet auch die Ritualmagie normalerweise einen gesonderten Ritualort. Funktionen des Rituals wie die des Übergangs oder der Rhythmisierung des Alltags werden im magischen Kontext häufig von magischen Ritualen eingenommen.

Weißmagie bezeichnet eine Form der Magie, deren Ziele gut und heilend, und deswegen ethisch vertretbar sind, im Gegensatz zur Schwarzmagie, mit der sie zusammen neben anderen Strömungen auch in der Esoterik vorkommt.

Facetten der Weißmagie

Die weißmagische Praxis dient weniger persönlichen Zielen, in dem Sinne, als das persönliche Vorteile und Bereicherungen nicht in ihrem Focus stehen, sondern sie hat ausschließlichen Nutzen für ein Mitglied oder alle Mitglieder einer sozialen Gruppe, ohne dabei Außenstehenden einen Nachteil zu bieten. Die Ausübung von Weißmagie ist demnacht nicht egoistisch motoviert. Wesentliche Bestandteile der Weißmagie sind Heil- und Schutzzauber, besonders im Sinne einer Neutralisation von Schwarzmagie. Des Weiteren kennt man Fruchtbarkeitszauber, gleichwohl für Mensch, Tier und Pflanze (bzw. den Boden auf dem sie gedeihen soll), sowie den oftmals dazugehörenden Regenzauber, der auch in Form des Regentanzes mit Naturvölkern assoziiert wird, aber auch unabhängig von den Fruchtbarkeitszaubern gewirkt werden kann.

Schwarzmagie

Schwarzmagie bezeichnet eine Form der Magie, deren Ziele egoistisch motiviert und ggf. schadend sind. Sie steht im Gegensatz zur Weißmagie, mit der sie zusammen neben anderen Strömungen auch in der Esoterik vorkommt.

Facetten der Schwarzmagie

Die schwarzmagische Praxis dient ausschließlich persönlichen Zielen. Zum Nachteil anderer bewirkt sie den Vorteil eines einzelnen oder einer kleinen Gruppe und kann außenstehenden Schaden zufügen - als zufällige Nebenerscheinung einer magischen Wirkung oder als gezielt gerichtet Negativwirkung. Somit kennt die Schwarzmagie u.a. Schadenszauber, die überdies auch als Ursprung von Krankheiten gelten können. Des Weiteren sind Beherrschungszauber bekannt, sowie Liebeszauber, eine in diesem Sinne egoistisch motivierte Gefügigmachung einer anderen Personen, ohne Rücksichtnahme auf deren eigentliche Gefühle und Bedürfnisse.

Zu den weiteren Möglichkeiten schwarzmagischer Praxis werden auch das Inkontakttreten mit dem Jenseits und Beschwören bereits Verstorbener (Nekromantie) und das Inkontakttreten und Paktieren mit Dämonen (Dämonologie), die jedoch auch als eigenständige schwarzmagische Disziplinen angesehen werden.

Schwarzmagische Praxis in der Gegenwart des Christentums

Die Schwarzmagie als Element heidnischer Glaubensvorstellungen, die als Symbol für die dunklen, destruktiven Kräfte stand, konnte nicht vom Christentum verdrängt werden, welches jegliche Form von Magie ablehnte, so dass sie sich letztlich in den christlichen Dualismus einfügte. Dadurch Entstand ein neues Verständnis von Schwarzmagie als widergöttliche Kraft, die ihre Inspiration und ihren Ursprung in Satan findet. Die im Mittelalter beginnende Hexenverfolgung geht u.a. auf dieses Motiv zurück.

Problem des Schwarzmagie-Begriffs

Das wesentliche Problem des Begriffes Schwarzmagie ist die Definition als Magie des Bösen. Diese setzt eine Eigenschaft der Magie selbst voraus, nach der sich über diese Magie urteilen lässt. Damit wird von vornherein Magie als zu bewertendes System verstanden, vollkommen unabhängig von ihrem Benutzer. Um dieses Problem zu lösen und dem Zaubernden mehr Verantwortlichkeit zuzusprechen muss die Magie als vollkommen wertfrei betrachtet werden. Denn es ist nicht die Art der Magie, die eine bestimmte Wirkung erzielt, sondern es ist die gewollte Wirkung (das Ziel) des Zaubernden, durch den sich letztlich die Art und Weise der Magie definiert.

Magie kann demnach nicht von vornherein als Schwarzmagie oder Weißmagie klassifiziert werden, sondern muss schlichtweg als Magie erkannt werden. Erst Ziel und Zweck des Anwenders machen eine Beurteilung möglich, die dann aber den Zaubernden selbst als Schwarz- oder Weißmagier, die Art der Magie in letzter Konsequenz als Schwarz- oder Weißmagie beschreibt.

Schadenszauber

Unter der so genannten Schadenszauberei versteht man alle Arten von "Zaubereien", die dem Menschen oder der Umwelt Schaden zufügen sollen. Oftmals spricht man auch von schwarzer Magie. Beispiele sind etwa Vorstellungen, durch "Zauberei" Unwetter (Blitze, Hagel, Stürme), Impotenz auslösen zu können oder allgemein das Erzeugen von Krankheiten bei Mensch (z.B. sog. Hexenschuss) und Vieh oder das Herbeiführen von Ernteschäden, was dann nicht selten zu Hungerskatastrophen führe.

Im Rahmen der frühneuzeitlichen christlichen Hexenlehre galt die mit Hilfe des Teufels verursachte Schadenszauberei als eine Fähigkeit von vermeintlichen Hexen oder Hexenmeistern.

In der einschlägigen Literatur sind Schadenszauber zumeist durch Menschen, die glauben, sie seien Opfer von Zauberei geworden, dokumentiert. Bücher, die Magie aus der Perspektive des Anwenders zum Inhalt haben, zeigen hingegen meist nur "Zauber" mit positiver Wirkung (Schutz-,Liebes-, Potenzzauber).

Bann (Magie)

Ein magischer Bann dient dem Zweck, Geister, Dämonen oder auch wirkliche Personen von einem Ort oder einem Gegenstand fernzuhalten. Der Begriff ist sprachgeschichtlich sehr alt und eng mit dem gegensätzlichen Begriff binden verbunden.

In der Sprachgeschichte wurde das Wort oft für allgemeine Maßnahmen zur Gefahrenabkehr verwendet, z.B. bei Deichen zur Abkehr des Wassers: Banndeich.

Eine bekannte magische Formel zur Abwendung von Bösem lautet, "Vade Retro, Satanas" (kehre um, Satan), heute meistens im übertragenen Sinne oder scherzhaft gebraucht.

Beschwörung

Unter einer Beschwörung versteht man sowohl eine flehentlich oder auch vehement vorgetragene Bitte an einen Mitmenschen oder an ein höheres Wesen, als auch die Herbeirufung von Dienstbarmachung von übernatürlichen Wesen.

Hauptsächlich gilt als Beschwörung das Rufen oder spirituelle Erschaffen von Geistern, Fabelwesen, übernatürlichen Geschöpfen oder auch bestimmter Ereignisse. Weit verbreitet ist die Beschwörung eines Verstorbenen mittels eines Mediums, ein in Trance versunkener Mensch, der angeblich gute Kontakte zum Reich der Geister habe. Dass hier meist viel Scharlatanerie, Betrug und Täuschung mit im Spiel ist, hat bereits Alfred Hitchcock in seinem Film Familiengrab gezeigt.

Dennoch finden und fanden sich Beschwörungsriten mehr oder weniger stark ausgeprägt in jeder Kultur und Religion. In den meisten ursprünglichen Religionen, die schamanistisch oder animistisch geprägt sind, spielt das Beschwören von übernatürlichen Geistwesen eine Rolle, aber auch in magisch ausgerichteten Religionen wie dem Bön, teilweise dem Daoismus oder dem Voodoo.

Nach dem Volksglauben meinte man mit Paraphernalien, Tänzen und Gesten und gesprochenen Beschwörungsformeln Dämonen herbeirufen und sie sich nutzbar machen zu können. Dabei kommt es manchmal zu so genannten Opfern in Form von Tieren, Blut oder dem Verbrennen von Lebensmitteln und Gegenständen.

Im Islam gibt es zum Beispiel den Dschinn den man beschwören oder auch vertreiben kann. Im Christentum dienen Gebete zur Beschwörung göttlichen Beistandes.

Besprechen

Das Besprechen im magischen Sinn ist in der Regel stark ritualisiert. Der von den Anhängern dieser Praxis angestrebte Erfolg hängt stark von einer Vielzahl äußerer Faktoren ab. Da sind zunächst die Menge und Art der Teilnehmer am Ritual. Im Minimum ist dies die ausführende Person (Priester, Schamane, Hexe). Es kann aber auch ein Kreis von Personen bestimmt durch Anzahl (magische Zahlen wie 3, 7, 13, ...), Alter, Geschlecht oder andere Merkmale sein. Weitere Faktoren sind ggf. bestimmte heilige (magische) Orte oder Zeiten, nicht selten auch nach dem Mondkalender bestimmt, sowie Hilfsmittel, häufig Kräuter oder andere dem Glauben entsprechnde Wirkmittel.

Die Ziele einer Besprechung sind so vielfältig, wie ihre Voraussetzungen. Am bekanntesten wurden Besprechungen im Zusammenhang mit Heilungsabsichten, klassisch ist z. B. das Besprechen von Warzen. Die Begriffe Besprechen und verzaubern werden vielfach gleichlautend benutzt. Da die erhofften Ergebnisse (Heilung, Hilfe in Liebesdingen) ebenfalls gleich sind, ist das auch nicht grundsätzlich falsch.

Besprochene Gegenstände und Personen sollen dem Willen desjenigen unterworfen werden, der die Besprechung durchführt. Bannrituale wie der Exorzismus stammen aus der gleichen Wurzel. Das Besprechen wird aber von einfacheren oder zumindest nicht so hierarchisch organisierten Gemeinschaften wie Kirche durchgeführt.

Das Verhältnis von Kirche und "volkstümlichen" Geistlichen, bzw. Personen, die ohne Anbindung an die Kirche magische Rituale vollziehen, war und ist sehr gespannt. Schon im Alten Testament (2. Buch Mose Kap. 22 Vers 17 und andere) wird der Kampf gegen Beschwörungen und Zauberei angemahnt. Folge war der Kampf gegen das sogenannte Heidentum, die Zerstörung oder in Besitznahme Heiliger Orte und striktes Vorgehen, gegen die Vertreter dieser Glaubensvorstellungen. Es wurden Werke wie der Hexenhammer geschrieben, um Besprechungsrituale (oder verwandtes, wie der "böse Blick" aufzudecken und zu bestrafen.

In der westlichen Welt sind zu Beginn der Neuzeit auf diese Weise im Grunde alle entsprechenden Kulte vernichtet worden. Auch das damit zusammenhängende Wissen besteht nicht mehr. Inzwischen sind sogenannte Neuheiden und Wicca dabei neue Kulte und Rituale aus den verschiedensten Kulturkreisen und eigenen Vorstellungen zusammenzustellen.

Trotz christlichem Einfluss noch sehr ursprüngliche Besprechungsrituale sind bei den Loa des Vodookultes zu beobachten. Hier sind alte animistische Traditionen aus schwarzafrikanischen Kulturen erhalten geblieben. Gerade in den karibischen und südamerikanischen Gebieten halten alte Traditionen aus dem Volksglauben wieder zunehmend Einzug in den spirituellen Alltag der dort lebenden Bevölkerung. Teilweise werden solche Kulte wie in früherer Zeit (Aschenkreuz) christianisiert.

Böser Blick

Böser Blick (ital.: jettatura) ist der Begriff für einen Schadenszauber. Allein durch Blickkontakt mit Mitmenschen, die den Bösen Blick besitzen ('jettatori'), würde Tod oder Unheil (ein Fluch, eine Verwünschung bzw. Verhexung) ausgelöst.

Kulturphänomen

Die Angst vor dem Bösen Blick ist weltweit verbreitet und in vielen Kulturen vorzufinden. Interessant dabei ist die Tatsache, dass sich dieses Phänomen in Kulturkreisen oft ähnlich entwickelt hat, die räumlich in keinerlei Verbindung stehenden. Wenn man aber bedenkt, dass ein Blick durchaus eine psychologische Wirkung haben kann (ein Blick kann irritieren und einschüchtern), versteht man, dass das Phänomen global ist.

In Europa wurde der böse Blick im Mittelalter meist Frauen zugeschrieben, die durch diese üble Nachrede oft Verfolgung und Ausgrenzung ausgesetzt waren.

Abwehrmaßnahmen

Durch die weite Verbreitung dieses Aberglaubens ist die Methodik zur Abwehr des Bösen Blickes vielfältig. Die Abwehr kann erfolgen…

Deutschland

• durch das Tragen von Feigen,
• durch Vermeidung des Kontaktes mit Personen mit dem Bösen Blick als effektivsten Schutz.

Italien

• durch eine Geste, die so genannte Mano cornuto, soll man sich vor dem Bösen Blick schützen können,

Orient

• durch das Tragen von Amuletten in der Form eines Auges, oft aus Türkis oder blauem Glas. Es wird in den unterschiedlichsten Ausführungen und Formen (als Anhänger, Schlüsselanhänger, Armband, Ring) jährlich millionenfach auf den Märkten des Orients verkauft. Man nennt es das "Auge der Fatima", der Tochter des Propheten Mohammed.
• durch "Schutzsuren" oder "Schutzverse". Die "Vier Versprechen" und eine andere Stellen des Korans besitzen beschützende Kräfte gegen den Bösen Blick.
• durch ein aufgeschriebenes Gebet oder einen Koranauszug, der an der Kleidung befestigt ist. Er kann auch in ein Stück Leder eingenäht sein oder in einer kleinen Box aus Gold oder Silber stecken und dann als Anhänger einer Halskette getragen werden.
• durch das Aussprechen von Vermeidungssprüchen zur richtigen Zeit.

Gedankenzauber

Der Gedankenzauber ist im magischen Denken eine grundlegende Methode zur Durchführung einer magischen Praktik. Die Annahme lautet, dass Gedanken irgendeinen Einfluss auf die Objekte und Personen der Außenwelt hätten.

Zu diesem Zweck nahm man sich z.B. vor, ganz fest an eine Person, ein Objekt oder einen Wunsch zu denken, damit der gewünschte Effekt eintritt.

In den meisten Fällen ist der Gedankenzauber mit dem Wortzauber gleichzusetzen, da Worte gedacht wurden. Für viele archaische Kulturen unterschieden sie sich von den ausgesprochenen Worten nämlich nur im Grade ihrer Vernehmlichkeit nach.

Natürlich zählen zu den Inhalten der Gedankenzauber aber auch Gedankenbilder oder gedachte Situationen.

Der Gedankenzauber ist im Gegensatz zum Wortzauber weniger konkret feststellbar, er zeigt sich aber bei abergläubischen Praktiken mancher archaischer Völker. Beispielsweise vermeiden es einige sibirische Stämme böse Gedanken wider anderen zu hegen, um der betreffenden Person nicht aus Versehen Schaden zuzufügen.

Hoodoo (Magie)

Hoodoo [sprich huhduh] ist ein Volksglaube mit magischen Ritualen, der sich im ländlichen Süden der USA unter der afroamerikanischen Bevölkerung entwickelte. Hoodoo verbindet Elemente afrikanischer und indianischer Magie miteinander, nahm aber auch andere, etwa europäische Einfüsse auf.

Hoodoo-Anhänger glauben, viele Situationen des täglichen Lebens mit Hilfe übernatürlicher Kräfte beeinflussen zu können. Zu den Hoodoo-Praktiken zählen z. B. Weissagungen, Verwünschungen, Behandlung von Krankheiten und Amulette bzw. Talismane, die gegen Unheil schützen oder Glück bringen.

Oft werden Hoodoo und Voodoo als Synonyme angesehen, und beide Begriffe haben möglicherweise auch eine gemeinsame Etymologie. Obwohl beide Praktiken gemeinsame Elemente aufweisen, sind sie doch verschieden. Hoodoo ist wohl vom Voodoo beeinflusst, ist jedoch im Unterschied dazu keine etablierte Religion mit festen Strukturen. Hoodoo ist eine magische Tradition ohne konkreten religiösen Hintergrund. Während Voodoo katholische Einflüsse aufweist, ist Hoodoo eher vom Protestantismus geprägt.

Eine bekannte Hoodoo-Praktik ist das Tragen eines Mojo, eines Stoffbeutels, der unter der Kleidung versteckt getragen wird und mit magischen Zutaten gefüllt ist. Ein Mojo schützt vor Unheil oder bringt Glück, etwa beim Spiel oder in der Liebe.

Wie das Mojo, so wird auch Hoodoo selbst oft im Blues zitiert. Beispiele sind die Songs Hoodoo Man von Junior Wells oder Hoodoo Woman von Memphis Minnie.

Invokation

Invokation (lateinisch: Hineinrufung) ist eine Technik der Magie. Der Ausführende glaubt, ein Geistwesen herbeirufen zu können, von dessen Existenz er überzeugt ist. Invoziert im engeren Sinne bedeutet hier das Hinein-Rufen (lat. in-vocare) in den Körper des Magieanwenders. Der Gegenbegriff zur Invokation ist die Evokation, wobei das Geistwesen als außerhalb der Person zu beschwören gedacht wird.

Religionsphänomenologisch bezeichnet die Invokation die Anrufung einer höheren Macht, beispielsweise im Katholizismus die Anrufung eines Heiligen. Invokation ist eine Glaubensannahme, aus wissenschaftlicher Sicht wird davon ausgegangen, dass die herbeigerufenen Wesen nicht real sind, sondern lediglich in der Vorstellung des "Magiers" existieren.

Okkult-magische Praxis

Invokation muss allerdings nicht zwingend die vorgestelle Hineinrufung in den Körper des Praktizierenden bedeuten. Während bei der Evokation oftmals ein schützender "Bannkreis" (z.B. aus Kreide) gezogen wird, wird bei der Invokation zum Betreten des Kreises eingeladen.

Gemäß der okkultistischen Theorie soll nur eine Hineinrufung von Wesen stattfinden, die dem Magier wohlgesonnen sind. Die Invokation kann von einfachen Formen wie Konzentration auf eine Visualisation oder Gebet zu dem entsprechenden Geistwesen bis zu höheren Formen wie der Annahme von Gottformen, bei der komplexe Mentaltechniken benutzt werden, um ein göttliches Wesen zu invozieren, reichen. Solche Praktiken schließen auch die Vorstellung ein, sich mit diesen göttlichen Manifestationen zu vereinigen und selbst zu einem solchen Wesen zu werden.

Die komplexeren Techniken, die die Anhänger der Invokation verwenden, beinhalten eine Beschäftigung mit den Symbolen und Attributen des zu invozierenden Wesens, die intellektuell-mentale Durchdringung der Symbole und Attribute, den Aufbau eines klaren visuell-mentalen Bildes und die emotionale und intellektuelle vollständige Identifikation mit dem zu invozierenden Wesen. Zu diesem Zwecke soll Samadhi zu verwirklichen sein und es werden Techniken der Ritualmagie benutzt.

Liebeszauber

Liebeszauber ist ein in der westlichen Kunst und Literatur wiederkehrendes Motiv, das an archaische Vorstellungen und Praktiken anknüpft, die bis in die Neuzeit, vereinzelt noch bis in die Gegenwart lebendig blieben. Der Liebesszauber beruht auf der (unzutreffenden) Vorstellung, dass Menschen durch Verabreichung bestimmter, meist flüssiger Substanzen (Liebestrank, in der Antike Philtron) oder Anheften bestimmter Gegenstände (Amulette) veranlasst werden können, sich in einen anderen zu verlieben. Beim Liebeszauber geht es um die Erzeugung eines echten Affekts bei der begehrten Person, nicht um die Steigerung der eigenen oder fremden sexuellen Potenz oder Genussfähigkeit, wie sie mit der Verwendung eines Aphrodisiakums angestrebt wird.

Wissenschaftlich unumstritten ist, daß Geruchswahrnehmungen zum Beispiel in der Form von Pheromonen auch beim Menschen - oft unbewusste - Einflüsse ausüben können. Eine Technik, die sich bis heute beim Parfüm findet.

In Literatur und Kunst wird das Motiv des echten Liebeszaubers öfter aufgegriffen und zum Ausgangspunkt tragischer Fehlschläge und Verwicklungen gemacht. Die vielleicht älteste Erscheinungsform des Themas in der westlichen Welt ist die Geschichte von Herakles und Deianeira. Die bekannteste Bearbeitung des Themas ist Richard Wagners Oper Tristan und Isolde, die ihrerseits auf das gleichnamige Epos Gottfrieds von Straßburg zurückgeht. Weitere Beispiele für die Verwendung des Liebeszauber-Motivs sind Donizettis Oper Der Liebestrank (L'elisir d'amore) und Frank Wedekinds Schwank Der Liebestrank.

Sexualmagie

Mit dem Begriff Sexualmagie werden - vor allem in der Ethnologie und Kulturanthropologie - Praktiken und Rituale bezeichnet, die mit der Ausübung der menschlichen Sexualität im Zusammenhang stehen.

Der besonders tabuisierte Bereich der sexuellen Handlungen war seit jeher prädestiniert, in allen Völkern der Welt für magische Praktiken herangezogen zu werden. Sexualität ist die wohl stärkste Quelle aller menschlichen Kultur (siehe auch Sublimation), und es wundert nicht, dass ihr in fast allen Völkern auch magische Eigenschaften beigelegt wurden.

Mit der Hilfe der Sexualmagie sollen - ebenso wie auch bei anderen Formen der Magie - zumeist positive Auswirkungen auf das spirituelle, soziale, berufliche oder materielle Leben des Ritualteilnehmers bewirkt werden. Auch das "Aufladen" eines kultischen Gegenstandes (z.B. eines Talismans oder einer Sigill) kann ihr Ziel sein.

Sexualmagie kann - wie etwa im Tantrismus - die Form einer Sexualmystik annehmen. Auch andere spirituelle Gemeinschaften verbinden Sexualität mit kosmologischen und spirituellen Ideen.

Wahrscheinlich war es den Menschen schon in Urzeiten bewusst, dass die Sexualität auf eine numinose Art das Bewusstsein steigert, die Wachheit vergrößert und darüber hinaus andere Empfindungen verstärkt. Hiervon zeugen die weltweiten Mythen, die die Sexualität zum Inhalt haben.

Sexualmagie bzw. Sexualmystik und ihre rituelle Ausformung traten in unterschiedlichen Kulturen auf, so in Sumer im Hieros gamos und in China bei den Fangshi, wo sie seit der vorchristlichen Zeit nachzuweisen sind und wahrscheinlich bis auf die schamanistischen Praktiken der Shang-Zeit zurückgehen. In Indien entwickelte sich das Tantrayana, eine Form der Sexualmystik, die teilweise sexualmagische Techniken umfasst.

Die moderne Form der westlichen Sexualmagie wurde historisch fassbar mit der Gründung des (Ordo Templi Orientis) durch Theodor Reuss im Jahre 1906, und in der westlichen Kultur wurde die Sexualmagie hauptsächlich von Aleister Crowley, einem britischen Magier, Mitglied des OTO, Anfang des 20. Jahrhunderts erforscht, systematisiert, popularisiert und wiederbelebt. In dieser Zeit entwickelte Sigmund Freud seine Theorie des Narzissmus.

Die Abgrenzung der westlichen Sexualmagie zum indischen Tantra und der chinesischen Variante, ‚der Kunst des Schlafgemaches’, besteht darin, dass sich die westliche Sexualmagie als magische Technik versteht und nicht zwangsläufig in einen religiösen oder spirituellen Zusammenhang eingebettet ist. Das heißt, sie ist primär ein Mittel, um Veränderungen in Übereinstimmung mit dem Willen herbeizuführen, diese Veränderungen können sich aber natürlich auch auf die Spiritualität beziehen. Der Unterschied zu den westlichen Vorstellungen vom Tantra - welches eher als therapeutisches Neotantra zu bezeichnen wäre - ist, dass Sexualmagie nicht das Ziel hat, die Qualität des sexuellen Erlebens zu verbessern, sondern Sexualität als magische Quelle zu nutzen sucht, um spezifische Ziele zu verwirklichen.

Sexualmagie in der Ethnologie

Moderne Praxis der Sexualmagie

Die Anhänger der Sexualmagie arbeiten mit Techniken, die sich auf zwei Ebenen beziehen. Die eine ist physisch-sexueller Art, die andere geistiger bzw. konzentrativer Art.

Für die Praktizierenden bedeutet dies, dass auf der geistigen Ebene zunächst ein Ziel definiert wird. Dieses wird sodann in eine Form gebracht, die als Konzentrationsobjekt dient. Dies kann beispielsweise ein Mantra bzw. eine Affirmation sein, eine Visualisation oder Imagination. Das Ziel oder Konzentrationsobjekt wird so genau wie möglich konkretisiert.

Die Konzentration auf das Objekt (Ziel) wird während des gesamten Sexualaktes oder der rituellen Ausformung des Sexualaktes aufrechterhalten und geht über den oder die Orgasmen hinaus bis in den Bereich der Entspannungsphase. Durch die Willensanstrengung die dazu erforderlich ist, soll eine starke, zugespitzte Konzentration erzeugt werden.

Hierbei wird angestrebt, eine höchstmögliche Erregung beizubehalten, wozu u.a. der Sexualakt solange wie möglich ausgedehnt wird. Dies kann durch langanhaltende Orgasmusvermeidung oder durch das Gegenteil, die Erzeugung vieler Orgasmen hintereinander, erreicht werden. Hierdurch soll die Magie besonders stark werden.

Die Orgasmusformen, die herbeigeführt werden können und angewendet werden, sind der gewöhnliche Genitalorgasmus sowie der Ganzkörper- oder Talorgasmus. Der Ganzkörperorgasmus unterscheidet sich vom normalen Orgasmus durch eine Intensivierung des Empfindens, das sich auf den ganzen Körper ausdehnt, die längere Dauer und beim Mann durch das Ausbleiben oder die Verzögerung der Ejakulation. Der Ganzkörperorgasmus stellt eine Form der Ekstase dar und wird oft erzeugt, um magische Arbeiten mit dem Ziel der Bewusstseinserweiterung durchzuführen.

Bei sexualmagischen Praktiken können auch stimulierende Mittel, wie Tabubruch (im Sinne ungewöhnlicher Sexualpraktiken), Ritualmagie, Musik und Drogen eingesetzt werden.

Zur physischen Ebene der Sexualmagie gehören auch Techniken der Verbesserung der Wahrnehmung und der geistigen Übung, wie etwa Gedankenkontrolle, Konzentration, Visualisation und Imagination, Atemübungen (Pranayama) und Meditation.

Sexualmagie kann sowohl autoerotisch als auch hetero- oder homoerotisch praktiziert werden.

Moderne Kritik

Die zeitgenössische Sexualmagie wird gesellschaftlich der Perversion verdächtigt, da teilweise auch Dinge praktiziert werden, die dem 'sexuellen Normalverbraucher' als anrüchig, beunruhigend, ekelerregend oder bizarr erscheinen können. Solche Praktiken sind beispielsweise die bewussten Tabubrüche, in denen absichtlich Formen von Sexualität ausgeübt werden, die als unangenehm, angstbesetzt, ekelerregend oder schmerzvoll erlebt werden.

Voodoo

Voodoo [sprich wudu] ist eine Religion, die hauptsächlich in Afrika und Teilen Amerikas beheimatet ist. Die Religion ist in westlichen Ländern vor allem durch Opferdarbringungen und vermeintliche Praktizierung einer schwarzen Magie bekannt. Durch die Sklaverei kam der Glaube auf die Westindischen Inseln, Elemente anderer Religionen wurden aufgenommen.

Allgemein

Voodoo, auch Vodou ist eine ursprünglich westafrikanische Religion. Das Wort „Voodoo“ leitet sich aus einem Wort der westafrikanischen Fon-Volksgruppe für Geist oder auch Gottheit ab und existierte möglicherweise schon vor mehreren tausend Jahren. Das Wort wird oft stellvertretend für verschiedenste afro-amerikanische Religionen benutzt. Voodoo gehört in die Yoruba-Tradition, stellt aber eine hybride Religion aus vielfältigen afrikanischen, islamischen, katholischen und auch indianischen Elementen dar, die sich aus Herkunft und Geschichte der Sklaven in Westindien ergab: Aus ihren afrikanischen Dorfgemeinschaften gerissen und zur Arbeit für die Kolonialisten und zum christlichen Glauben gezwungen, versuchten einige der Sklaven, ihre ursprüngliche Religion und die Hoffnung und Identität, die sie mit ihr verbanden, fortzuführen. So stehen etwa Bilder katholischer Heiliger im Voodoo oftmals in Wirklichkeit für afrikanische Götter mit ähnlichen Eigenschaften.

Voodoo wird heute hauptsächlich in Benin, der Dominikanischen Republik, Ghana, Haiti, Louisiana und Togo praktiziert. Eng verwandte Religionen der Yoruba-Tradition werden in etwas abweichender Form und unter anderem Namen auf Kuba (Santeria) und in Brasilien (Umbanda, Macumba, Candomblé) praktiziert. In Haiti wird Voodoo als eine offizielle Religion anerkannt. In Benin ist Voodoo Staatsreligion und der 10. Januar jedes Jahres religiöser Feiertag.

Die Religion Voodoo verbreitet sich weltweit immer stärker. Besonders im Ursprungskontinent Afrika, da sich vor allem die schwarze Bevölkerung wieder an ihre Wurzeln erinnert. In Haiti gehören fast alle Menschen dem Voodoo an. Gleichzeitig bekennen sich aber 90 Prozent auch zum katholischen Glauben.

Den Voodoo-Kult kann man in Radakult und Petrokult aufteilen. Der Radakult ist der ältere und somit traditionsreichere Kult. Der Petrokult wurde wahrscheinlich am Ende des 18. Jahrhunderts von einem Mann namens Petro gegründet, der Rauschmittel verwendet haben soll, um seine Anhänger in Ekstase zu versetzen. An zentraler Stelle steht dabei das Opfer von Tieren oder Genussmitteln wie Rum und Tabak so wie der Priester, die Eingeweihten (Gemeinde), das Fest und der Tanz mit seinen verschiedenen Gottheiten zugeordneten Trommel-Rhythmen und Gesängen. Die Gottheiten ergreifen vereinzelt Besitz von den Tänzern, die sich dabei in tiefer Trance befinden.

Der Schriftsteller Hubert Fichte beschreibt in zwei Bänden seine Reisen durch den Raum der afroamerikanischen Religion und seine Suche nach Informationen über sie.

Schwarze Magie

Immer wieder wird Voodoo, z.B. von manchen Christen, als schwarze Kunst oder schwarze Magie angesehen. Genährt wurden diese Vorstellungen durch die Praktiken des Totenkults und den Glauben an die Wiederbelebung längst Verstorbener. Es gab auch Gerüchte über die Tötung von Kindern. Voodoo-Zauberer sollten angeblich das Blut der Kinder für geheimnisvolle Zeremonien verwendet haben. Auch heute soll es magische Rituale geben, bei denen Tiere geopfert werden. Dass es Tieropfer gibt, ist unstrittig; strittig ist jedoch, ob es sich dabei um Magie handelt. Andererseits finden sich Vorwürfe wie Kinderopfer in der Religionsgeschichte häufig, und sie sind praktisch immer bloße Propaganda.

Voodoo-Puppen

Ein bekannter, aber meist übertrieben dargestellter Brauch ist das Herstellen von Voodoo-Puppen, die oft einem bestimmten Menschen nachgebildet sind. Durch das Stechen in die Puppe oder sogar regelrechtes Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Jedoch werden Voodoo-Puppen zum Heilen von Kranken benutzt. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Priestern in New Orleans verwendet. Diese Puppen sind eine Verwechslung, bei den amerikanischen Sklavenhändlern durften die Sklaven keinen Voodoo praktizieren. Die aus Holz geschnitzten Abbildungen der Gottheiten oder Dämonen waren verboten, so tarnte man sie als Puppen. Das Durchstechen mit Nadeln ist eine Erfindung Hollywoods.

Wortzauber

So genannte Wortzauber umfassen alle magischen Praktiken, die eine magische Wirkkraft von gedachten und gesprochenen Worten annehmen. Konkrete Formen können der Namenszauber, oder bestimmte Aspekte des Segens oder Fluchs sein; implizite Formen lassen sich im Gedankenzauber finden.

Die Annahme von der Wirkkraft von Worten beruht auf der Vorstellung, dass ein Wort mit dem entsprechenden Gegenstand partizipiere. Das heißt, Worte werden als wesensidentisch mit dem Objekt gedacht, das beeinflusst werden soll bzw. zumindest stellt das Wort ein materiales Attribut des Gegenstandes dar. Jemand, der die Worte verwendete, konnte so angeblich einen Einfluss auf die dazugehörigen Objekte und Personen nehmen.

Eine damit parallel laufende Form der magischen Wortvorstellung ist, dass die Rezitation eines Wortes einen Zauber unterstützt, indem man etwa große Götter anruft, ohne dass der Gott selbst Opfer des Zaubers ist.

Der populärste Fall von Wortzauber stellen natürlich die Zaubersprüche dar; aber auch jedes andere Ritual, dass mit Gesang und Namensnennungen praktiziert, bedient sich des Wortzaubers.

Wortzauber besitzen eine gewisse Wesensüberschneidung zu dem allgemeinen Prinzip des Analogiezaubers. Fälle von Verbalanalogie sind z.B. Praktiken, die Regen aufgrund des Erzählens eines Mythos, der eine dazu passende Geschichte thematisiert, herbeiführen sollen.


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